Black Diamond Sprinter Headlamp Testbericht

Sie gehören zur Pflichtausstattung eines jeden begeisterten Läufer: die Stirnlampe oder umgangssprachlich auch „Hirnbirne“ genannt. Ich durfte heuer ja schon ein Modell von Silva testen, nun hatte ich die Gelegenheit, mir ein Modell von Black Diamond zu Gemüte zu führen. Es handelt sich dabei um das Modell Sprint. Da ich auch im Winter vornehmlich abseits der festen Wege unterwegs bin, lege ich bei Stirnlampen großen Wert auf die Lichtstärke. Die Sprinter ist hier mit 130 Lumen eher schwach (genug) aufgestellt.

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Umso mehr gespannt war ich, wie sie sich wirklich schlägt. Eines vorweg: Mit den 130 Lumen habe ich sie ausschließlich zum Laufen verwendet, für Skitouren ist sie aber nicht geeignet. Trotzdem sprechen einige Merkmale für die Sprinter von Black Diamond. Ein mit USB ladbarer Akku und viele Einstellmöglichkeiten.

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Erster Eindruck

Die Sprinter ist trotz des großen Akkupacks mit 105 Gramm angenehm leicht, die Lampe selbst ist winzig und fällt auf der Stirn überhaupt nicht ins Gewicht. Auch der Akku stört nicht. Die Lampe hat einen großen Knopf an der Oberseite, mit dem die Lampe ein- und ausgeschaltet wird. Auch werden mit dem Knopf die Lichtstärke und der Lichtkegel gesteuert. Alles sehr intuitiv und auch mit Handschuhen problemlos handelbar. Die maximale Leuchtweite wird mit 30 Meter angegeben, die Leuchtdauer bei voller Leistung mit 6 Stunden. An der Seite der Lampe gibt es noch einen extra Powerschalter, um die Stirnlampe noch heller leuchten zu lassen. Zudem ist am Akku noch eine rote LED Lampe angebracht.

Leicht zu bedienender Einschaltknopf

Leicht zu bedienender Einschaltknopf

Im Einsatz

Positiv gefällt mir die wirklich leichte Handhabung der Lampe, egal ob mit Handschuhen oder ohne, der Hauptknopf lässt sich sehr gut bedienen. Die Sprinter hat ein klares weißes Licht, und dank der Verstellmöglichkeiten kann man sie gut an die Gegebenheiten anpassen. Leider ist die Befestigung am Stirnband etwas zu schwach und so rutscht der Akku beim Aufsetzen gerne mal auf einer Seite vom Band. Wenn man das aber weiß, dann lässt es sich vermeiden. Dass die Sprinter auch rote LEDs am Akku hat macht sie auf der Straße sehr praktisch, auch diese LEDs kann man verstellen. Sie können blinken oder konstant leuchten.

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Fazit:

Wie schon gesagt, ich hab’s gerne hell vor mir beim Laufen. Hier hat die Black Diamond klar ihr größte Schwäche. Mit 130 Lumen ist die Sprinter für meinen Geschmack für die Trails zu schwach. Bleibt man mit der Sprinter allerdings auf der Straße ist die Leuchtkraft völlig ausreichend und die Bedienung ist wirklich super einfach. Schön ist auch, dass sich der Akku ganz einfach mit einem Micro-USB-Kabel laden lässt. Wer im Winter also mehr auf befestigten Wegen unterwegs ist, der wird mit der Sprinter seine Freude haben. Wer trotz Schnee auf die Trails will oder auch eine Stirnlampe zum Skibergsteigen braucht, der sollte auf mehr Leuchtkraft setzen.

Die Aufladung erfolgt mit Micro-USB-Kabel.

Die Aufladung erfolgt mit Micro-USB-Kabel.

Mehr Infos zur Black Diamond Sprinter gibt’s hier

Der Booster-Knopf

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