Compressport Hurricane Jacket Testbericht

Ein Hauch von Nichts – anders kann man die Hurricane Jacket von Compressport nicht beschreiben. Die Windjacke des Schweizer Herstellers fällt aber nicht nur durch ihr minimales Gewicht auf, sie hat auch einige sehr spannende Features. Sie ist zwar als Regenjacke nicht geeignet, aber vor allem wenn sich jetzt der Sommer wieder langsam dem Ende neigt, ist eine Windjacke im Rucksack Gold wert.

Die Optik

Es gibt die Hurricane Jacket in schwarz oder weiß, immer leicht transparent und mit den Compressport typischen roten Applikationen. Ich habe die Weiße zum Testen bekommen. Für den Trail vielleicht nicht ganz ideal, aber stylisch sieht sie auf alle Fälle aus. Mit 110 Gramm ist die Jacke wirklich atemberaubend leicht. Auffällig ist auch der schräg verlaufende und leicht versetzte Frontzip. Zudem hat die Jacke eine große Kapuze mit integriertem Schild und Gummi-Zip zum Festziehen. Fronttasche gibt es keine, aber am unteren Rücken eine kleine Tasche. Am auffälligsten ist aber das Stretch- material am Rücken. Dieses verbessert nicht nur die Atmungsaktivität, sondern ermöglicht es auch, den Rucksack unter der Jacke zu tragen. An den Ärmeln hat die Jacke noch die üblichen Daumenschlaufen.

Im Gelände

Auch angezogen spürt man die Jacke dank des minimalen Gewichts nicht. Sie ist extrem dünn, hält aber den Wind trotzdem gut ab. Zudem bietet sie wirklich viel Bewegungsfreiheit. Dazu trägt auch das Stretchmaterial am Rücken bei. Es lässt die Jacke nicht so starr wirken. Die Passform der Kapuze ist ok, hier fehlt mir aber eine Möglichkeit, sie noch besser an den Kopf anzupassen. Sehr spannend ist das Rückenmaterial mit einem Rucksack. Der Vorteil des Materials, man muss den Rucksack nicht abnehmen um in die Jacke anzuziehen. Man holt sie aus dem Rucksack und legt sie drüber an. Bei kleineren Modellen wie eben dem Compressport Rucksack, oder auch dem Dynafit Vertical 4 ist das gar kein Problem.

Fazit

Ein wirklich feines Teil, diese Hurricane Jacket von Compressport. Super dünn und leicht hat sie in jedem Rucksack Platz und sogar in den meisten Ultrahosen. Das dünne Material hat natürlich beim Abhalten von Wind seine Grenzen. Wenn’s richtig eiskalt peitscht ist sie zu dünn, aber das passiert ja fast nie. Als Jacke für kühlere Sommertage, den Herbst oder das Frühjahr reicht sie alle mal. Dazu bietet sie hervorragende Bewegungsfreiheit. Den 3D Packback Extensor, wie der spezielle Rückenteil heißt, finde ich wirklich gelungen. Den Rucksack bleibt, wo er hingehört und die Jacke kommt drüber. Ich mag es so gar nicht, auf dem windigen Gipfel den Rucksack abzunehmen, das bleibt mir mit der Hurricane nun erspart.

Mehr Infos zur Compressport Hurricane Jacket gibt es hier