city trail run nachbericht

der unterschied hätte größer nicht sein können. auf der einen seite unberührte natur, gewaltige berge,  abgeschiedenheit, eine lange distanz und viele höhenmeter. auf der anderen seite kopfsteinpflaster, städtischer trubel, stiegen, kurze und extrem knackige anstiege. stand noch vor einer woche der cortina trail am programm, war es nun der salomon city trail run in salzburg. das faszinierende, beides ist trailrunning.

der city trail wurde zum ersten mal ausgetragen und man merkte auch den premierenstatus. es funktionierte nicht alles perfekt, aber die veranstalter sind auf einem sehr guten weg. die teilnehmer hatten die auswahl zwischen dem scenic run und dem city trail run.  wobei der scenic run als sightseeing lauf positioniert wurde. auf dem 6,4km langen weg durch die stadt salzburg ging´s an vielen sehenswürdigkeiten vorbei und sogar durch den mönchsberg.

eigentlich war ich fest entschlossen den secnic run zu laufen. nur sieben tagen nach dem cortina trail war ich noch nicht ganz wieder auf der höhe. doch dann stand beim scenic run auch noch „für einsteiger“ dabei. ok, als das geht dann ja wohl auch nicht und ich sah mir zu wie ich mit beim city trail run anmeldete. sight-seeing mit den zwei salzburger hausbergen als extra dazu. der city trail war 10,3 km lang und brachte es auf 400 höhenmeter. den mönchsberg hatte ich schon öfters erlaufen, den kapuzinerberg kannte ich nicht. das war wohl auch gut so, sonst hätte ich mir das wohl nochmal überlegt mit dem einsteiger.

nach dem start ging es erst mal durch die engen gassen salzburgs und dann die stufen hoch zum mönchsberg. das tempo war hoch und ich fühlte mich ganz gut. am mönchsberg oben angekommen lief es super, und am downhill konnte ich sogar an vielen vorbei ziehen. dann gings richtung kapuzinerberg durch den mirabellgarten. der anstieg auf den kapuzinerberg war hart. steile stufen oder steile gassen, da gings zur sachen. es war extrem schwül und ich hatte, wie die meisten, für die gut 10k nichts zu trinken mit. ich merkt im anstieg recht bald, wie der saft nachließ. zum einen spürte ich noch den cortina trail und zum anderen fehlte mir schlicht weg flüssigkeit. ich kämpfte mich hoch und wurde nun immer wieder überholt. ich entschloss mich, wenigstens in würde zu sterben. oben angekommen war zur überraschung eine kleine verpflegstation mit wasser und red bull. zu spät wie ich finde, aber besser als nichts. am anfang ging auch bergab nix mehr, erst so auf halber höhe spürte ich die lebensgeister wieder zu sich kommen und konnte es wieder laufen lassen.

unten angekommen konnte ich wieder etwas gas geben. es ging wieder durch winklige gassen mit viel publikum. die stimmung war echt gut. im ziel angekommen, war ich aber dann doch heil froh, dass es um ist. mit einer stunde laufzeit kann ich zwar nicht zufrieden sein, aber es war ein nettes rennen. die idee ist super, aber es ist noch luft nach oben. das positive zuerst: super stimmung, interessante strecke, parkgutschein im starterpaket, und eine echt nette grundidee. das negative: zu späte labestation, die downhills waren fad, laut einem lokal gäbe es vom kapuzinerberg einen schönen trail als alternative, keine gepäckabgabe, zu wenig getränke im ziel und die duschen waren unendlich weit weg vom ziel.

die stimmung im ziel war dann super. vor dem salomon truck war richtig gut was los und der sieger markus kröll und andi goldberger mischten sich unter die läufer.

vor dem salomon truck mit walter, markus, goldi und markus.

vor dem salomon truck mit walter, markus, goldi und markus.

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