Erster Skitourenpark Tirols im Pitztal eröffnet

Pressemeldung: Die Pitztaler Gletscherbahn und der Tourismusverband Pitztal haben gemeinsam den ersten Skitourenpark Tirols umgesetzt. Der Park befindet sich ausschließlich im gesicherten Skiraum am Pitztaler Gletscher. Er bietet Tourenmöglichkeiten mit eigenen Aufstiegsspuren in mehreren Schwierigkeitsgraden und mit diversen Höhenmetern. Das Wintersport-Angebot ergänzt die bestehenden Routen im beliebten Skitourengebiet, zu denen unter anderem die Wildspitze – Tirols höchster Berg –, die Petersennspitze sowie der Linke und Rechte Fernerkogl zählen.

Offiziell wurde der Dynafit Skitourenpark am 16. November 2017 von Spitzensportlerin Johanna Erhart eröffnet. „Die Vorrausetzungen am Pitztaler
Gletscher sind ideal, da sich die Touren in einem gesicherten Raum befinden. Wir Athleten finden so ideale Trainingsbedingungen schon frühzeitig in der Saison vor.“ schildert die Sportlerin. Insgesamt drei permanente Aufstiegsstrecken in blau, rot, schwarz, sowie eine eigene Skitourenkarte stehen ambitionierten Skitourengehern während der Saison von September bis Mai zur Verfügung. Skitouren-Athleten
der verschiedenen Kader finden hier also künftig ein ideales Vorbereitungsareal zu einem sehr frühen bzw. späten Zeitpunkt der Saison und können das Angebot den ganzen Winter über nutzen. Aber auch Einsteiger, welche die Grundzüge der nach wie vor boomenden Sportart erlernen wollen, werden angesprochen. Bernhard Füruter, Marketingleiter der Pitztaler Geltscherbergbahnen: „Königsetappe ist die schwarze
Cappuccino Route mit 620 Höhenmetern aufs höchste Café Österreichs 3.440, wo zur Belohnung der selbstgemachte Apfelstrudel wartet.“

Dynafit legt für Winter 18/19 vor

Mit einer Weltneuheit lässt die Firma Dynafit aufhorchen. Bei der Oberalp Convention  präsentierten die Südtiroler am 8. November eine völlig neue Rennbindung für Skibergsteiger. Sie bringt nur 49 Gramm auf die Wage und kommt im Winter 18/19 auf den Markt. Aber auch weitere Neuheiten für den Winter 18/19 konnte Dynafit seinen Händlern schon jetzt präsentieren. Mehr dazu lest ihr hier

Volles Haus bei „7 Mountains to Glory“-Premiere

Auf den Spuren eines Klassikers – am 4. November zog es mich an den Traunsee. Besser gesagt ereilte mich der Ruf von Harald Buchinger, seines Zeichens Veranstalter des Bergmarathons „Rund um den Traunsee“. Er feierte eine Premiere, denn über den großen Laufklassiker wurde ein Dokumentation gedreht. Der Titel „7 Mountains to Glory“ versprach dabei schon einiges. In der Dokumentation wird nicht nur die nun schon 30-jährige Geschichte des Bergmarathons beleuchtet, es wurden auch mehrere Läuferinnen und Läufer bei ihrer Teilnahme im Vorjahr gezeigt.

Vor der Premiere hab ich mir noch einen kleinen Teil der Bergmarathon Strecke angesehen.

Der Andrang im Stadttheater in Gmunden war enorm. Der Saal war mit 500 Besuchern restlos ausverkauft. Unter ihnen auch die Helfer beim Bergmarathon und viele bekannte Gesichter aus der Trailrunning-Szene wie Vorjahrssieger Gerald „Sancho“ Fister und GGUT-Sieger Klaus Gösweiner. Mir wurde dann auch eine besondere Ehre zu Teil und ich durfte für ein kurzes Interview vor dem Film auf die Bühne. Es war schon beeindruckend, den vielen begeisterten Zuschauern in die Augen zu sehen und ihnen von meiner Leidenschaft erzählen zu dürfen.

Volles Haus im Stadttheater.

Dann war’s soweit und der Film startete. Produzent Kristof Müllegger zeigt in dem Film nicht nur die Schönheit der Region, durch welche die 70km-Strecke führt, er hat vor allem eingefangen, was den Bergmarathon so besonders macht. Er ist nicht bloß ein Wettbewerb, sondern für viele aus der Region ein Ereignis, bei dem es dabei zu sein gilt. Egal ob als Teilnehmer oder Helfer, und das spürt man in dem Film förmlich. Dazu kommen noch die Erlebnisse der Hauptprotagonisten, man kann ihnen quasi bei deren Bergmarathon folgen. Selbst wenn man noch nie am Start gestanden ist, kann man mitfühlen, leiden und sich beim Zieleinlauf mitfreuen. Ein absolut gelungenes Werk.

Beim Interview auf der Bühne. Foto (c) Eva Gaigg / Bergmarathon „Rund um den Traunsee“

Leider gibt´s den Film noch nicht auf DVD, aber einen Teaser auf youtube als Vorgeschmack. Wie der Film vertrieben wird ist noch nicht klar, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten. Denn „7 Mountains to Glory“ ist absolut sehenswert, nicht nur für eingefleischte Bergmarathon-Fans.

Test: OMM Kamleika Race Smock II & Shorts

OMM steht nicht nur für das Original Mountain Marathon Event sondern auch für eine dazu passende Produktpalette. Und da die Produkte von der Insel kommen, sind sie besonders für den Regen ausgelegt. Mit der OMM Kamleika Race Smock II und der Kamleika Shorts habe ich zwei spannende, wasserdichte Produkte zum Testen erhalten. Wie sie sich geschlagen haben, lest ihr hier

Kurztest: Julbo Cortina

Nicht für den Trail, aber für den Style ist die Cortina von Julbo gedacht. Im Retrolook soll sie jedem Trailrunner auch abseits der Trails den notwendigen Durchblick verleihen. Die Cortina ist eine richtige Oldschool Brille mit stark gebogenen Bügel und nicht zu wenig Gewicht. Ganz und gar nicht retro ist das Brillenglas, es ist in gewohnter Julbo Qualität und eignet sich sowohl zum Autofahren, wie auch Spazieren oder durch die Stadt flanieren. Ich finde sie einfach mega stylisch. Technisch gibt’s da nicht viel zu sagen, außer, dass die Brille wirklich robust ist. Wer´s gerne retro mag, sollte sich die Cortina mal genauer ansehen.