Suunto Sonic

Suunto Sonic, Kopfhörer, Knochenschall, Test, review

Viele laufen gerne mit Musik im Ohr. Vor allem mit klassischen Kopfhörern oder AirPods / EarPods hört man dann allerdings nicht mehr, was um einen herum so passiert. Anders ist das bei sogenannten Knochenschall-Kopfhörern. Sie erzeugen den Ton über den Kontakt auf deinem Knochen vor dem Ohr. Damit bleibt das Ohr frei. Solche Kopfhörer gibt es auch von Suunto. Ich habe mir den Sonic mal genauer angeschaut.

Erster Eindruck

Grundsätzlich ist die Bauweise der Knochenschall-Kopfhörer optisch sehr ähnlich. Sie haben einen Bügel aus Metall, der auch über die Ohren führt und danach die Einheit, die auf dem Knochen aufliegt. Das ist auch beim Suunto Sonic so. Die Hörkanäle bleiben frei, deshalb werden sie auch Open-Ear-Kopfhörer genannt. Er besteht aus einer Silikon-Titan-Legierung und er lässt sich über drei Knöpfe steuern. Eine Mulifunktionstaste ist an der linken Hörereinheit und die zwei +/- – Knöpfe an der rechten Akkueinheit. Hier wird auch das magnetische Ladekabel angebracht. Die Akkulaufzeit wird mit zehn Stunden angegeben, der Kopfhörer wiegt 31 Gramm und ist für alle Kopfgrößen passen. Man kann ihn mit der Suunto App koppeln und die Verbindung läuft über Bluetooth. Der Sonic ist mit der Kategorie IP55 schweiß- und wasserdicht und es gibt ihn in Rot, Gelb und Schwarz.

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Fazit Suunto Sonic

Ich laufe gerne mit Musik und die Idee, dabei noch die Umgebung wahrnehmen zu können gefällt mir sehr. Auch Suunto setzt beim Sonic dieses Open-Ear-Konzept sehr gut um. Die Kopplung ist sehr einfach, man öffnet die App und sucht das Gerät. Den muss man mit einem langen Druck auf der +-Taste in den Kopplungsmodus schalten schon sind Handy und Kopfhörer verbunden. Über die App kann er auch upgedatet werden. Das Musik hören ist dann ganz einfach. Wenn der Kopfhörer eingeschaltet ist, verbindet er sich mit dem Handy und man kann seine Lieblings-Musik-App verwenden. Über die +/- -Tasten wird die Lautstärke kontrolliert. Diese Tasten sind etwas klein und vor allem die +-Taste hat bei mir einen schwachen Druckpunkt. Mit ein bissl Gewöhnung findet man sie aber leicht.

Die Multifunktionstaste ist deutlich besser. Sie hat einen guten Druckpunkt und ist groß. Man kann sie nicht verfehlen. Über sie wird die Musikausgabe gesteuert, also play, stop, vor und zurück. Das funktioniert leicht und intuitiv. Die angegeben Akkulaufzeit des Suunto Sonic mit zehn Stunden ist realistisch. Dazu kommt noch die Schnellladung, in fünf Minuten ist er wieder für drei Stunden geladen. Ich höre gerne Musik mit etwas mehr Bas. Das ist leider einzige Wehrmutstropfen des Open-Ear-Konzepts. Die Bässe kommen nicht so druckvoll. Doch hier kann der Kopfhörer durchaus überraschen, im Vergleich zu anderen baugleichen Modeln hat er doch einen annehmbaren Bass. Noch immer nicht so druckvoll, wie ich es mag, aber viel besser als gar keinen. Das ist wirklich eine Überraschung. Mir macht der Suunto Sonic wirklich Spaß.

„Bass bei Knochenschallkopfhörern gibt es nicht? Der Suunto Sonic ist hier eine Ausnahme und bringt wenigsten etwas Bass mit. Zudem ist er leicht und hat eine lange Akkulaufzeit.“

Mehr Infos zum Suunto Sonic findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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