
Mit einem neuen Lawinenairbag Alproof Ride 18 bietet Deuter für Tourengeher und auch Freerider einen spannenden neuen Rucksack an. Dabei soll der Rucksack leicht und einfach zu bedienen sein. In Sachen Sicherheit setzt Deuter dabei auf das Alpride-E2-Lawinenairbag-System. Ein wiederbenutzbares System, welches Superkondensatoren statt Akkus nutzt und auch ohne schwer Kartusche auskommt. Ich hatte mit Race Air 14+3 (Test) schon einen sehr gute Bike-Rucksack und der Traick 9 (Test) eine überzeugende Laufweste im Test, kann auch der Airbag punkten?
Erster Eindruck
Was beim Deuter Alproof Ride 18 gleich auffällt, ist das für einen Lawinenairbag geringe Gewicht von gut 2600 Gramm. Das Herzstück des Rucksacks ist das „Alpride E2 Lawinen-Airbag-System“ mit langlebige Superkondensatoren. Diese sind nicht nur leichter als Akkus, sondern garantieren bis -30°C eine stabile Leistung. Der Kompressor füllt den 162-Liter-Airbag in nur drei Sekunden. Der Auslösegriff ist in den Tragegurt eingearbeitet und ist höhenverstellbare. Ein großes LCD-Display erleichtern die Bedienung, es zeigt den Ladezustand an. Der Alproof Ride 18 hat, wie es er Name schon vermuten lässt, einen Stauraum von 18 Litern, die Damenversion (SL) hat 16 Liter. Auch wenn das nicht viel klingt, für schneller Touren oder auch Eintagestouren reicht mir das Platz völlig.
Der Rucksack bietet eine separate Fronttasche für die Lawinenausrüstung mit Schaufel und Sonde, ein fleecegefüttertes Brillenfach und ein Helmnetz. Ski lassen sich diagonal, Snowboards frontal befestigen. Ein Trinksystem bis zwei Liter passt ebenfalls hinein, und zusätzliche Fächer nehmen Wechselkleidung auf. Das Alpine-Rückensystem soll hohen Tragekomfort garantieren und der Rucksack ist auch aus bluesign-zertifiziertem Material hergestellt und ist PFAS-frei.

Fazit Deuter Alproof Ride 18
Der Deuter Alproof Ride 18 kann mich wirklich vollauf begeistern. Zum einen ist er für einen Lawinenairbag-Rucksack angenehm leicht und zum anderen ist das Handling intuitiv. Man muss nicht Profi sein, um mit Alproof Ride 18 zurecht zu kommen. Bei der Verarbeitung und den verwendeten Materialien gibt es bei Deuter ohnehin nichts auszusetzten und auch das Tragesystem ist aus meiner Sicht eines der Besten am Markt. Er lässt sich sehr gut anpassen und trägt sich auch über Stunden komfortabel.
Natürlich kann man über den Platz diskutieren, mir reichen die 18 Liter vollkommen aus. Ich habe Platz für die Lawinenausrüstung, ein Wechselshirt, eine Isolationsjacke, Skibrille, Mütze, warme Handschuhe und ein kleines Erste-Hilfe-Paket, wie auch eine Trinkflasche. Mehr brauch ich bei so Touren nicht. Für Tagestouren oder zum Freeriden reicht der Platz also alle mal aus. Sehr einfach zu bedienen ist auch „Alpride E2 Lawinen-Airbag-System“, welches dank der Superkompensatoren auch bei sehr kalten Temperaturen zuverlässig funktioniert. Die Auslösung kann man auch im Herbst zu Hause öfter üben, denn den Airbag kann man selbst wieder zusammenfalten. Dazu ist im Rucksack sogar eine Anleitung angebracht.

Wichtig zu erwähnen ist, auch wenn die Superkompensatoren die Ladung lange halten: Überprüft den Ladezustand vor dem Losgehen, oder ladet ihn jedes Mal vorher voll auf. Sicher ist sicher. Ein auffälliges oranges Ladekabel ist übrigens dabei,
„Der Deuter Alproof Ride 18 ist ein relativ leichter und sehr einfach zu bedienender Lawinenairbag-Rucksack mit einem großartigen Tragesystem.“
Mehr Infos zum Deuter Alproof Ride 18 findet ihr hier







Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.
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