66 Tage Zuckerfrei – ein Update

Bald ist es geschafft – nur noch zwei Wochen, und das Projekt „66 Tage Zuckerfrei“ ist beendet. Doch bevor es in die Zielgerade geht, will ich euch noch einmal auf dem Laufenden halten. Wie viele von euch ja wissen, verzichte ich derzeit gänzlich auf Zucker, also auch auf Fruchtzucker usw. Wobei ich einräumen muss, dass ich schon bald eingestehen musste, dass es mit 0,0g Zucker nicht geht. Denn egal wo, selbst wenn man aufpasst, ist viel Zucker verarbeitet. Wie zum Beispiel beim Brot, dort geht es wegen der Hefe auch nicht anders. Also mein Kompromiss: max. 3,5g auf 100g ist ok.

Die Süssgkeiten sind gar nicht das Problem, sondern der Alltagszucker.

Nach wie vor fällt mir der gar Verzicht im Alltag nicht so schwer. Man muss halt etwas beim Kochen aufpassen und auch bei der Auswahl der Speisen wenn man zum Mittagessen geht. Da habe ich aber das Glück, einen Thailänder in der Nähe meines Büros zu haben, der alles frisch zubereitet. Einzig der Kaffee am Sonntag Nachmittag ist ohne Kuchen schon ein bissl fad. Aber das übersteht man auch. Trotzdem kommt inzwischen immer öfter wieder der Gedanke auf: nicht mehr lange, dann darfst endlich wieder alles essen. Es ist weniger der Verzicht auf Zucker, als viel mehr die Einschränkung beim Essen und Trinken, welche langsam „ermüdet“. Wenn man unterwegs ist, gibt’s nur Mineralwasser, mal schnell beim Mäci vorbeifahren spielt es auch nicht und so weiter. Selbst beim Salatdressing in Restaurants muss man aufpassen.

Das größte Problem tut sich aber beim Sport auf. Das habe ich vor allem am vergangenen Wochenende gesehen. Ich hatte einen 30km Lauf auf dem Plan, mit 1000hm. Also war ich 4 Stunden unterwegs, mit dabei meine zwei Flasks, gefüllt mit Wasser und dazu zwei Semmeln. Klingt etwas fad, ist es auch und es ist viel zu wenig. War es am Anfang kein Problem, merkt man vor allem so nach 2-2,5 Stunden, dass der Körper langsam Zucker will. Das Semmel wandelt er nicht sonderlich schnell um, und zum Essen brauchst viel Wasser. Zudem kaut man an dem Ding ewig, wenn man dabei läuft. Also, ich kam mit einem Loch im Magen, ziemlich erschöpft und mit mieser Laune nach Hause. Und dann geht’s erst richtig los, was isst du nach so einer Einheit, wenn die KH-Speicher leer sind. Eine Portion Nudeln? Nein danke, darauf hatte ich echt keine Lust. Ein Glas Milch musste den ersten Hunger stillen und dann zum Flüssigkeit wieder auffüllen, Wasser was sonst. Eine ziemlich frustrierende Angelegenheit muss ich sagen.

Also, mein Fazit nach fast ¾ der Zeit. Ganz ohne Zucker geht’s einfach nicht. Wenn man wenig trainiert, also so bis 2 Stunden geht es sich mit kleinen Hilfsmittel schon aus. Da funktioniert auf die Semmel gut, aber intensives Training, also mit hohem Puls oder großen Umfängen ist schwierig bis gar nicht möglich. Vor allem stellt man sich da dann schon mal die Frage: wozu das Ganze? Naja, eben um herauszufinden ob es für mich möglich ist zuckerfrei zu leben. Und die 2 Wochen biege ich auch noch rum, dann sehe ich ja, was rauskommt.

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